Mrz 232015
 

Übersetzung: Hamid Beheschti

Ein Interview mit Sadigheh Vasmaghi

Eine Frau lehnt sich gegen die religiösen Rechtsgelehrten auf

„Ich bin der Meinung, dass Steinigung ein nicht islamisches und gar koranfeindliches Gesetz ist“

Sadigheh Vasmaghi hat sich mit der traditionellen Lehre des Islam auseinandergesetzt und die Argumentationsweise der Rechtsgelehrten nicht überzeugend gefunden. Nach der islamischen Revolution studierte sie zunächst  an der islamisch theologischen Schule für Frauen „Shahid Motahhari“. Danach promovierte sie an der Teheraner Universität in der islamischen Rechtslehre und Grundlagen des Islam. Sie hat sich in ihrem letzten Buch mit dem Thema „Die Frauen und die islamische Rechtsauslegung“ befasst.

Frau Vasmaghi, Sie haben sich mit den islamischen Geboten besonders über Frauen auseinandergesetzt. Sie haben in Ihrem Buch über „Die Frauen und die islamische Rechtsauslegung“ die Ansichten von Rechtsgelehrten widerlegt. Sie sagen dort z.B., dass die islamische Körperbedeckung für Frauen nicht zwingend sei (1) und, dass der Erbanteil für Frauen und Männer gleich sei; Sie ordnen Steinigung als unislamisch ein und ähnliches mehr. Wie sind Sie zu einem solchen Verständnis gelangt?

Während meines Studiums hat mich in mehreren Fällen die Art der Anlehnung von Rechtsgelehrten an Texte aus dem Koran und auf Aussagen des Propheten beschäftigt. Genauer gesagt, ihre Argumentationsweise hat mich nicht überzeugt. Auch während meiner Lehrtätigkeit hat sich das Problem verstärkt. Denn ich musste meinen Studenten erklären, weshalb Frauen nicht Richterin werden dürfen, oder weshalb die Zeugenaussage einer Frau mit der eines Mannes nicht gleichwertig ist, oder weswegen die Entschädigungszahlung (2) für eine getötete Frau halb so hoch sein soll, wie für einen getöteten Mann, oder andere Fälle der gleichen Sorte. Dieses Problem besteht auch in anderen Bereichen der Rechtsfindung (3). Z.B. als ich erklären wollte, weshalb im islamischen Recht Steinigung vorgesehen ist, konnte ich nicht ausreichende Gründe dafür finden. Tatsache ist, dass ich für die als Beispiel erwähnten Fälle keine überzeugenden Begründungen seitens der Rechtsgelehrten fand. Meine Nachforschungen ergaben, dass die Grundlagen der islamischen Rechtsfindung auf schwachen Füssen stehen. Die Grundzüge der islamischen Rechtsfindung sind sehr kritikwürdig und ihre theoretische Grundlagen und Argumentationen sind sehr umstritten. Die Auslegungen vieler Stellen des Korans, worauf sie sich beziehen, sind nicht überzeugend. Ich bin im Zuge meines Studiums der entsprechenden Quellen zu anderen Ergebnissen gelangt als die Rechtsgelehrten.

Bitte nennen Sie uns zum besseren Verständnis einige Beispiele.

Ich finde z.B. die Aussage, dass alles im Tun und Reden des Propheten für die Rechtsfindung als Quelle dienen kann und uns als unbedingter Beweis gelten sollte, problematisch und bin der Meinung, dass diese Behauptung weder rational haltbar ist, noch mit dem islamischen Recht begründet werden kann. Viele islamische Verhaltensregeln und Traditionen zählen zu den aus der vorislamischen Zeit übernommenen „bestätigten Vorschriften“ (4) und hatten bei den Bewohnern der arabischen Halbinsel gegolten. Auch nach dem Islam wurden diese Verhaltensregeln praktiziert und nicht nur bei Muslimen. Z.B. hat die Zeugenaussage von Frauen auch bei Juden und Polytheisten nicht gegolten und die Entschädigungszahlung für eine getötete Frau war nicht nur bei der urislamischen Gemeinde halb so viel Wert, wie bei einem getöteten Mann, sondern auch bei Juden und Polytheisten. Der Umstand, dass die Muslime  der urislamischen Gemeinde mit diesen Gesetzen lebten und der Prophet sie nicht abgelehnt hat, bedeutet nicht, dass er sie bestätigt hätte und dass sie für alle Menschen und für immer und überall Geltung hätten. Daraus kann nicht gefolgert werden, dass diese Gesetze zum islamischen Recht gehören. Außerdem ist diese Argumentationsmethode der Rechtsgelehrten in manchen Fällen, wie Steinigung noch schwächer.

Ist Ihrer Meinung nach Steinigung eine Vorschrift, die nicht zum islamischen Recht gehört?Ich bin der Meinung, dass Steinigung ein unislamisches Gesetz ist und dem Koran widerspricht. Ich habe meine Argumente zur Widerlegung von Rechtsgelehrtenmeinungen in meinen Büchern und Schriften dargelegt. Ein Gesetz, das dem islamischen Recht gehört, ist ein Gottesbefehl. Die Rechtsgelehrten sind meiner Meinung nach mit den Gottesbefehlen, die sehr schwer wiegen, sehr leichtfertig umgegangen. In vielen Fällen haben sie manche Regeln mit schwachen Argumenten und gestützt auf schwachen Quellen, die praktisch nicht haltbar sind, als Gottesbefehl erklärt. Im Koran sind z.B. für die männliche Homosexualität oder für den Ehebruch andere Strafen vorgesehen. Dort ist für kein Vergehen Steinigung als Strafe genannt.Die Rechtsgelehrten haben sich auf Überlieferungen und historische Fälle bezogen und die Steinigung mit unannehmbaren Argumenten in die islamische Rechtsfindung  eingebettet und als ein islamisches Gesetz bezeichnet. Sie haben damit die historischen Fälle und Überlieferungen höher bewertet als den Koran. Es gibt viele Probleme, deren Behandlung man lieber den Fachreferaten und Büchern überlassen sollte.

Sie haben gesagt, dass die islamische Körperbedeckung nicht zwingend sei. Aber viele Rechtsgelehrten argumentieren dafür mit dem Verweis auf Koranstellen. Woher kommt dieser grundlegende Unterschied in der Auslegung? Sie beziehen sich doch alle auf dieselbe Quelle- nämlich den Koran!

Über die Kopfbedeckung kann aus dem Koran und der gesamten Überlieferung nicht die Schlussfolgerung gezogen werden, wie das bei vielen Rechtsgelehrten, besonders in der neueren Zeit der Fall ist. Sie haben ihre eigene Sicht, ihre eigene Sozialisation und ihre festgefahrenen Meinungen in ihre Auslegung mit einfließen lassen. Aus den Aussagen des Korans kann man nicht mit Bestimmtheit entnehmen, dass Frauen verpflichtet seien, ihre Haare zu bedecken. Auch die historischen Quellen über das Leben der Muslime der urislamischen Gemeinde besagen nicht, dass die Kopfbedeckung und die Ganzkörperbekleidung für Frauen Pflicht gewesen sei. Es gibt nicht mal eine Quelle über die Bestrafung oder gar Verunglimpfung einer Muslima aus der Zeit des Propheten wegen ihrer Bekleidung oder Kopfbedeckung. Auch nach dem Propheten haben Muslime bei ihren Siegeszügen in anderen Ländern die Frauen nicht aufgefordert, sich auf eine bestimmte Art zu bekleiden. Fest steht, dass der Koran und der Prophet die Menschen aufgefordert haben, sich zu bekleiden. Denn nicht alle Muslime der urislamischen Gemeinde kannten Bekleidung, die zur Zivilisation gehört. Der Meinungsunterschied kommt daher, dass die Rechtsgelehrten ihre Interpretationen der koranischen Aussagen über die Bekleidung, die ihre rein persönliche Sicht reflektiert und denen historische Quellen und Zeugenaussagen entgegenstehen, als islamisches Recht deklarieren. Ein islamisches Gesetz muss aber klar, eindeutig und gestützt auf sicheren Quellen sein, so dass man es nicht anzweifeln kann. Solange wir nicht überzeugt sind, dass Gotteswillen in einer Sache besteht, dürfen wir nicht unsere eigenen Auffassungen als Gotteswillen deklarieren.  Ich bin der Meinung, dass es für ein islamisches Gesetz eine anerkannte und eindeutige Quelle geben muss. Die Auslegungen der Schriftgelehrten über die Bedeutung von „Jelbab“ und „Khemar“ (Kleidungsstücken, die Frauen in Arabien als Körperbedeckung genutzt haben-Anmerkung des Übersetzers) (5) sind keine eindeutige und unumstrittene Beweisführung. Außerdem darf auch das Dogma der Beweisführung aus dem Koran in Frage gestellt werden. Sicher ist meiner Meinung nach, dass der Islam die Menschen aufgefordert hat, sich zu bekleiden. Jedoch ist der Umgang genauso wie bei anderen Fragen alles andere als streng.

Also, nochmals die Frage: Wie ist die Regelung für das Kopftuch aus dem Koran? Gibt es eine islamische Vorschrift dafür oder fällt es unter die normativen Regeln der Gesellschaft?

Da die Kopfbedeckung für Frauen in den islamischen Gesellschaften zurzeit als Norm gilt, akzeptiere ich sie auch meinerseits. Mein Punkt besteht darin, dass es für die Kopfbedeckung keine Regelung im islamischen Recht gibt, weshalb auch sie keinen Zwang für Frauen darstellen kann. Ich sage jedoch nicht, dass Frauen nicht das Recht hätten, sich das Kopftuch freiwillig anzulegen. Ich betone nochmals, dass es in der Scharia (6) keine eindeutige Vorschrift für die Kopfbedeckung gibt und wir dürfen nicht davon ausgehen, dass Frauen dazu verpflichtet wären und wenn sie es nicht tragen würden, dann käme die Strafe in Frage. Die Bestrafung von Frauen und ihre Verunglimpfung, weil sie kein Kopftuch tragen, ist eine Tyrannei und verstößt gegen die islamische Gesetzgebung (Scharia).

Wie war die Reaktion, als Sie in der iranischen Gesellschaft, in der die konservative Geistlichkeit sehr stark und einflussreich ist, Ihre reformorientierten Gedanken veröffentlichten? War es leicht für Sie, ihre Ideen zu veröffentlichen? Hat es damit zu tun, dass Sie sich in Schweden niedergelassen haben und standen Sie unter der direkten Repression und Beschränkungen?

Wo ich die Gelegenheit hatte, meine Meinungen zu vertreten, gab es positive Reaktionen unter Frauen und Intellektuellen und sogar in den islamischen Hochschulen unter den jungen Studenten. Allerdings gab es auch Bedrohungen und Beschränkungen seitens offiziellen religiösen Institutionen und Sicherheitskräften. Ich habe das Land jedoch nicht verlassen, um auszuwandern, sondern ich bin zwecks akademischer Tätigkeit und Lehre nach Deutschland gegangen und von dort nach Schweden und werde bald in den Iran zurückkehren.

In den letzten Jahren wurden im Iran mehrere islamische Hochschulen errichtet, damit auch Frauen in den Strukturen der Geistlichkeit vertreten sind. Denken Sie, dass die Präsenz von Frauen im Zentrum der Religionsauslegung der Durchsetzung von Frauenrechten dienen würde?

Die Anwesenheit von Frauen in den islamischen Hochschulen bedeutet nicht, ihre Anwesenheit in den Strukturen der Geistlichkeit. Die Geistlichkeit ist ein männlicher Apparat und versteht sich unbegründet als der Schutzpatron der Religion. Diese Institution hat sich im Laufe der Zeit Verhaltensregeln und Zeremonien geschaffen und ist mächtig geworden, so dass dieser negative Auswirkungen auf das Leben und den Glauben der Menschen hat. Frauen und ihre Rechte sind stets von diesem Apparat bedroht worden. Ich bin der Meinung, dass sich Frauen das religiöse Wissen aneignen, selbstbewusst verteidigen und nicht zulassen sollten, dass die Religion instrumentalisiert und gegen ihre Rechte eingesetzt wird. Frauen brauchen unbedingt diese Fähigkeit. Der Geistlichkeitsapparat ist im Laufe der Geschichte zu einem Apparat der Gesetzgebung geworden und nimmt für sich in Anspruch, Gottesgesetze zu erlassen. Die Bevölkerung hat gewissermaßen diesen Anspruch akzeptiert und genau diese Akzeptanz hat die Institution der Geistlichkeit bemächtigt. Frauen sind wegen der von der Geistlichkeit stets gegen sie erlassenen Gesetze viele Schäden zugefügt worden. Sie sind immer noch in ihren Menschenrechten verletzt. Diese Umstände in den islamischen Gesellschaften werden nur dann radikal beseitigt werden können, wenn die Leute, besonders Frauen, davon überzeugt sind, dass die Institution der Geistlichkeit Gottesgesetze nicht erlassen darf. Es ist eine historische Fragestellung, wie es der Geistlichkeit gelungen ist, die Gesetzgebung und die Judikative zu erobern. Die traditionellen Lehren und die islamischen Schulen dienen den Frauenrechten nicht. Meines Erachtens benötigt die islamische Welt eine Reform des islamischen Rechtes (Scharia). Das islamische Recht soll neu verstanden und in seinem Umfang beschränkt werden. Ich halte das Strafrecht und das Zivilrecht nicht für Teile des islamischen Rechts. Die Gesetzgebung ist ein menschliches Werk. Denn in jeder Gesellschaft steht das Recht mit den Lebensbedingungen der Menschen im Zusammenhang. Ich glaube, dass sich die Muslime künftig der Meinung anschließen werden, dass die dem Scharia zugeschriebenen Gesetze keine Gottesgesetze sind. Das wird eine große Veränderung in ihrer Betrachtungsweise sein und ihr Leben immens beeinflussen. Und da Frauen der Unterdrückung mehr ausgesetzt sind und durch die Instrumentalisierung des islamischen Rechts viele Beschränkungen erdulden müssen, sollten sie sich umso mehr dafür einsetzen.

Hat sich Ihrer Meinung nach die iranische Gesellschaft, die mehr als 3 Jahrzehnte unter der Herrschaft der schiitischen Geistlichkeit gestanden hat, in ihrer Sicht und Auffassung über den Islam und die islamische Regierung nicht geändert?

Vor 34 Jahren hat die iranische Bevölkerung von der religiösen Herrschaft und dem Islam der Rechtsgelehrten nur ein subjektives  Verständnis gehabt, während sie jetzt über eine 34-jährige Erfahrung verfügt. Sie spüren das Ergebnis der Verwirklichung der Auffassungen von Rechtsgelehrten, die sich im Namen des Islam und der Scharia in allen Bereichen ihres Lebens ausgewirkt hat. Zweifelsohne hat diese Erfahrung auf die Sichtweise aller Menschen, ob Intellektuelle, Traditionalisten, Befürworter oder Gegner des Islam gewirkt. Ich werte das praktische Ergebnis der auf der Scharia basierten Herrschaft in diesen 34 Jahren weder als positiv noch als erfolgreich. Viele Menschen, besonders die junge Generation, haben sich dem Islam aufgrund des unangenehmen Resultats abgewandt. Denn nicht alle haben die Möglichkeit, selbst nachzuforschen und zwischen dem, was ihnen als islamisch verkauft wird, und dem, was aus den Quellen zu entnehmen ist, zu unterscheiden. Diese Erfahrung hat jedoch Intellektuellen und Forschern wertvolle Errungenschaften gebracht und ich hoffe, dass sie für die Zukunft des Landes  verwendet werden. Unsere Gesellschaft musste jedenfalls diese historische Epoche hinter sich lassen. Bis vor der Revolution galt die religiöse Herrschaft als ein Konkurrent  und eine Alternative zur royalistischen Willkürherrschaft, sogar für manche Intellektuelle. Auch viele Menschen hatten im Vertrauen auf den Islam und auf die Geistlichkeit gehofft, dass eine religiöse Herrschaft der Ausweg aus  Willkürherrschaft und Tyrannei sei. Aber heute hat das Ergebnis der 34-jährigen Herrschaft der Rechtsgelehrten die Sicht vieler Menschen, ob Intellektuelle oder nicht, geändert. Aus dieser praktischen Erfahrung entstehen neue Auffassungen und Sichtweisen über den Islam. Das wird langfristig auf die iranische Kultur wichtige Wirkungen haben.

Meinen Sie, dass wir künftig eine andere Betrachtung des Islam und dessen Rolle in der Gesellschaft zu erwarten haben?

Ich denke, dass das Bild, das im Entstehen ist und in der Zukunft die herrschende Sicht vom Islam und seiner Rolle beinhaltet, darin besteht, dass der Islam eine individuelle und moralische Religion getrennt von der Macht darstellen wird. Diese Sicht wird den Islam auch von der Gesetzgebung entfernen. Viele unserer bürgerlichen Gesetze stammten auch vor der Revolution aus den Quellen der islamischen Rechtsfindung und man nahm an, dass sie der Scharia entlehnt sind. Ich vermute, dass große Teile dieser Gesetze verändert werden. Heute besteht in jedem Land zwischen den Bedingungen und Erfordernissen der Gesellschaft einerseits und den Gesetzen, ob im Strafrecht oder Zivilrecht, andererseits ein Zusammenhang. Daraus folgt, dass die Gesetzgebung eine wissenschaftlich orientierte Arbeit ist und von Experten gestaltet werden sollte.

Anmerkungen des Übersetzers

    1. Körperbedeckung: Hijab, Hidschab (حجاب) bezeichnet die Verhüllung der Frau und beschränkt sich nicht nur auf die Kopfedeckung , sondern bezieht sich auch auf weite Teile des Körpers.
    2. Entschädigungszahlung für den Mord oder derVerkrüpplung: Diyeh (دیه).
    3. Rechtsfindung: Fiqh (فقه) ist die Rechtsfindung aus den islamischen Quellen
    4. Bestätigte Vorschriften (احکام امضایی) sind solche, die vor dem Islam bestanden haben und auch danach weiter bestehen konnten.
    5. Jelbab und Khemar (جلباب، خمار) sind Kleidungsstücke, die nicht genau einzuordnen sind, für die Bedeckung welcher Körperteile von Frauen in der damaligen zeit in Arabien benutzt wurden. Beide Bezeichnungen kommen im Koran vor und werden von manchen Rechtsgelehrten mit Kopftuch, Chador und Burka für vergleichbar gehalten.
    6. Der Begriff Scharia bezeichnet das islamische Recht; er enthält die Gesamtheit der Gesetze, die in einer islamischen Gesellschaft zu beachten und erfüllen sind. Die Scharia basiert auf dem Koran und auf Überlieferung vom normsetzenden Reden und Handeln Mohammeds.

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